Bleiben Sie auf dem Laufenden

Die Welt der Medizin ist ständig in Bewegung. An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Auswahl interessanter Neuigkeiten aus der Medizin und aus unserer Praxis zur Verfügung stellen.

Dr. Henneken

Brauche ich eine 2. Boosterimpfung wenn ich schon dreimal geimpft bin?    

Mit der Coronaimpfung ist es ähnlich wie mit der Grippeimpfung: Unser Impfschutz lässt leider mit der Zeit nach. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher auch weitere Auffrischungsimpfungen durchzuführen. Für immungeschwächte und ältere Menschen ab 70 wird dies nach 3 Monaten und für Menschen in Wohneinrichtungen sowie Menschen in Gesundheitsberufen nach 6 Monaten nach der letzten Boosterimpfung empfohlen. Eine allgemeine Empfehlung für eine 2. Boosterimpfung für alle gibt es zZt. noch nicht.                                                                                                                                                 12.03.2022              

Dr. Henneken

Was ist mit der Omicron Update Impfung?    

Um eine spezifische Impfung gegen die Omicronvariante ist es still geworden. Erste Studien mit einem Omicronimpfstoff der Firma Biontech zeigen ernüchternde Ergebnisse: Nach einer Impfung mit dem bisherigen Impfstoff ergeben sich durch eine weitere Impfung mit einen spezifischen Omicronimpfstoff keine nennenswerten Vorteile in der Immunisierung gegen die Omicronvariante - die bisherigen Impfstoffe wirken gleich gut und sind zum Schutz vor einem schweren Verlauf auch bei der Omicronvariante geeignet. Ein möglicher Omicronimpfstoff wirkt also bei bereits einmal geimpften nicht besser.                                                                                                                                                          12.03.2022              

Dr.Sassenberg

Warum wollen wir alle Biontech/ Pfizer Impfstoff?

Wissenschaftliche Studien zeigen eindeutig, dass Moderna und Biontech/ Pfizer zwei moderne und wirksame Impfstoffe mit vergleichbarem Schutzwirkung sind. Auch ist ein Boostern mit beiden Impfstoffen möglich. Warum sind dennoch so viele Menschen auf Biontech fixiert, obwohl es sich wissenschaftlich nicht erklären läßt?

Die Gründe sind wohl die Entwicklung des Impfstoffs Biontech in Deutschland. Die Bundesregierung setzt bei ihrer Impfkampagne zu großen Teilen auf diesen Impfstoff. Auch erscheinen die Biontech Gründer ständig im Rundfunk, Fernsehen und Zeitungen.  

Das Fazit ist wohl, dass der Wunsch nach Biontech/ Pfizer eher auf einem sehr guten Image von Biontech beruht. Nüchtern betrachtet ist Moderna im direkten Vergleich genauso gut wirksam, eher etwas besser als Biotech/ Pfizer.                                                                                                                                                                21.11.21

Dr. Sassenberg

Wie gut schützt der Impfstoff Moderna?

Bei einem direkten wissenschaftlichen Vergleich der Impfstoffe von Moderna und Biotech/ Pfizer hat Moderna die Nase vorn. Bei der zur Zeit weit verbreiteten Delta-Variante des Corona- Virus schützt Moderna zu annähermd 80% gegen eine Infektion- deutlich besser als Biontech.  Auch als Booster-Impfung ist Moderna effektiver als Biontech. 

Nur bei Personen unter 30 Jahren empfiehlt die Ständige Impfkommission ausschließlich Biontech. In dieser Altersgruppe kann Moderna zu einer Herzentzündung führen.                      18.11.21

Dr. Henneken

Neues zu Corona Impfungen       

Nach den Osterferien ist es soweit: Die Impfungen mit dem Wirkstoff der Firma Biontech beginnen.

Auch die niedergelassenen Ärzte starten damit, ihre Patienten zu impfen. Die Impfungen in den Praxen starten am Donnerstag. Aufgrund der zur Zeit noch geringen Imfstoffmengen sind zunächst nur Impfungen von schwerkranken und bettlägerigen Patienten vorgesehen. Die Ärzte kommen dazu auf ihre Patienten zu. Wir informieren Sie an dieser Stelle über die aktuelle Lage.                                                                                                                                                                01.04.2021                   

Dr. Henneken

Geruchsverlust Long-COVID-Syndrom 

In einer aktuellen Auswertung aus neun Studien zur Langzeitbeobachtung von mit SARS-COV-II Infizierten konnte nachgewiesen werden, dass 80% der Patienten mehr oder minder stark an mindestens einem Long-COVID-Symptom leiden. Dabei wurden am häufigsten angegeben:

  • Müdigkeit(58%)
  • Kopfschmerzen(44%)
  • Aufmerksamkeitsstörung(27%)
  • Haarausfall(25%)
  • Kurzatmigkeit(24%)
  • Geschmacksverlust(23%)
  • Geruchsverlust(21%)

Bei einigen Patienten kommt es zu einem langfristigen Arbeitsausfall mit anschliessend notwendiger Rehabilitation.

Auch in unserer Praxis klagen viele COVID Patienten auch nach ihrer Erkrankung über einen lang anhaltenden Geruchsverlust mit Geschmacksstörungen. Hierbei ist es zu einer Zerstörung von Nervengewebe in den Sinneszellen des Riechorgans gekommen. Doch nicht nur Coronaviren können diese Nervenzellen schädigen. Es kommt auch bei anderen viralen Infektionen, z.B. der Grippe, zu solchen oft irreversiblen Schädigungen. Bei manchen Patienten kommt es dadurch zu einer Verminderung oder gar zum vollständigen Geruchsverlust. Es kommt oft Zeitgleich auch zu einer Geschmackstrübung. Alles schmeckt nach Pappe. Andere Patienten leiden unter einer sogenannten Geruchsverwirrung. Dabei kommt es zu einer Fehlreizung der Nervenzellen und es riecht plötzlich alles nach Kaffee oder Abfällen.

Ein Therapieversuch mit speziellen, regenerativen Nasensprays ist sinnvoll und sollte möglichst frühzeitig beginnen.

Eine neue Behandlungsmethode ist das Riechtraining:

Dabei wird über mindestens 6 Monate morgens und abends für einige Minuten an verschiedenen Gerüchen geschnüffelt. Durch den Geruchsreiz, der zu Anfangs oft gar nicht wahrgenommen wird, bilden sich neue Bahnungen der Reizweiterleitung in den Nervenzellen und es ist allmählich wieder möglich zu Riechen und zu Schmecken. Durch diese Therapie "lernt" das Nervensystem wieder neu zu Riechen. Die Erfolgschancen einer konsequent durchgeführten Therapie sind sehr vielversprechend.                                                                                                                                        22.03.2021

                                                                                                                                                                      

Dr. Henneken

 

Corona Schnelltest     

Seit März 2021 ist unsere Praxis offizielle Teststelle des Kreises Lippe. Wir können bei allen Bürgerinnen und Bürgern einen kostenlosen Corona Schnelltest durchführen. Dies bietet sich z.B. wenn Sie einen Besuch planen oder einen Testnachweis für einen Einkauf in einem Geschäft, einen Restaurantbesuch oder eine andere Dienstleistung benötigen. Der Test wird im vorderen Nasenbereich durchgeführt und wird auch von Kindern gut toleriert. Nach einer Auswertungszeit von 15 Minuten informieren wir Sie telefonisch über das Ergebnis, so daß Sie nicht in der Praxis warten müssen. Auf Wunsch stellen wir Ihnen auch gern eine Testbescheinigung aus. 

                                                                                                                                              08.03.2021

Dr. Sassenberg

Risikofaktoren für Tinnitus

Es ist bis heute nicht schlüssig geklärt, wie genau es zu einem Tinnitus (Ohrgeräuschen) kommt. Es scheint aber doch Faktoren zu geben, die deutlich mit dem Entstehen von Ohrgeräuschen zusammen hängen und die durch die Betroffenen bis zu einem gewissen Grad beeinflussbar sind:

- Bluthochdruck und Zuckerkrankheit

- Depressionen und Angststörungen

- Streß und soziale Belastungen (z.B. Arbeitslosigkeit)

- Einschlaf- und Durchschlafstörungen

- Erkrankungen der Halswirbelsäule

-Zähne: Knirschen mit den Zähnen/ Fehlstellungen

- Chronische Erkrankungen der Nase und der Nasennebenhöhlen

Fazit: Es sollte den Ärzten und Betroffenen klar sein, dass man bei der Diagnose Tinnitus nicht nur auf das Ohr schauen darf! 

                                                                                                                                                                         01.10.2020

 

Dr. Sassenberg

Goldene Regeln für Kopfschmerzpatienten

Ein bewusster Lebensstil kann Kopfschmerzen deutlich reduzieren und beseitigen.

1. Regel: Reduzieren Sie Schmerzmittel, Kaffee, Zigaretten und Alkohol auf ein Minimum- besser, Sie lassen sie ganz weg!

2. Regel: Reduzieren Sie Ihre Erwartungen an sich. Sagen Sie öfter einmal "nein": Zu Kollegen, zum Chef und in der Familie.

3. Regel: Entspannen und entschleunigen Sie Ihr Leben. Mditation, Yoga und Feldenkrais senken nachweilich das Risiko Kopfschmerzen zu bekommen.

4. Regel: 30 Minuten Ausdauersport sind nicht nur gut für Herz und Kreislauf. Sport senkt auch die Häufigkeit und Intensität von Kopfschmerzen.                                                             

                                                                                                                                                                      20.07.2020

 

Dr. Henneken

Alle gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Tonsillotomie                

Seit April 2019 ist die Tonsillotomie (Verkleinerung der Mandeln) nun endlich im EBM-Katalog fest verankert. Die Kosten müssen nicht mehr von den Eltern selbst getragen werden.  

                                                                                                                          23.01.2019

Dr. Sassenberg

Neue Reservetherapie bei Hörsturz und Tinnitus

Laut einer Studie der Universität Mannheim werden mit der Injektion von Kortison in das Mittelohr bei Hörsturz, Tinnitus und Morbus Meniere sehr gute Erfolge erzielt, auch bis zu 3 Monaten nach dem Ereignis.

 

                                                                                                                             06.01.2019

 

Kontakt und Terminvereinbarung

Dr. Michael Henneken

Dr. Michael Sassenberg

Lagesche Str. 9-13
32657 Lemgo

 

Telefon: 05261/4960

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